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Am vergangenen Samstag übte die Löschgruppe Becke an zwei Ausbildungsstationen den Innenangriff.

Unterbrandmeister Christian Naujocks und Hauptfeuerwehrmann Jens Haarmann waren zwei von fünf Kameraden der Löschgruppe Becke, die im Sommer diesen Jahres, bei der Realbrand-Ausbildung in Boxmeer (Artikel) dabei waren. Die dort erlangten Kenntnisse und Techniken für die Menschrettung und Brandbekämpfung unter schweren Atemschutz, vermittelten sie den 27 anwesenden Kameraden.

Für die erste Station wurde die dreizügige Fahrzeughalle verdunkelt und mit Hindernissen zugestellt, hier galt es für die Trupps, die mit verdunkelten Helmvisieren arbeiten mussten, möglichst schnell den Raum abzusuchen und gleichzeitig eine vermisste Person zu finden. Als einziges Hilfsmittel durften sie die kürzlich auf dem ersten Löschgruppenfahrzeug verlastete Wärmebildkamera nutzen. Das Ziel dieser Übung war jedoch nicht, wie zuerst vermutet, das erfolgreiche Absuchen des Raumes, sondern das Schlauchmanagement. Die Trupps gingen mit gefüllten Schläuchen vor und erfuhren dadurch, wie im Einsatzfall schnell und koordiniert vorgegangen werden kann. Das Legen von Schlauchreserven auf dem Weg zum Ziel ist essenziell wichtig und muss für das Vorgehen berücksichtigt werden. Die Kameraden spürten am eigenen Leib auf was zu achten ist und welche Situationen zu vermeiden sind.

Unterstützung gab es von den Kameraden Jörg Borsberg und Matthias Senkbeil. Beide zusammen kommen auf mehr als ein halbes Jahrhundert Berufsfeuerwehr-Erfahrung. Sie begleiteten die Trupps durchgängig, berichteten aus der Praxis und gaben nützliche Tipps.

Bei der zweiten Station vermittelten die beiden Ausbilder die in Boxmeer gelernten Strahlrochtechniken. Dafür wurde kurzerhand eine improvisierte Konstruktion aus Bierbänken an der Garage der Löschgruppe installiert. Hier konnten alle Teilnehmer im Praxistest die neuen Techniken zur effektiven Brandbekämpfung ausprobieren und begutachten. Neben der Nutzung des Strahlrohres wurde jedoch auch ein besonderes Augenmerk auf die Körperhaltung wöhrend der Nutzung sowie die Zusammenarbeit von Truppführer und -mann gelegt.

Zum Abschluss des Dienstes erhielten die ehrenamtlichen Brandschützer aus der Becke noch Besuch vom stellvertretenden Leiter der Feuerwehr, Detlef Humbeck. Er ließ es sich nicht nehmen, vor den Kameraden, Freunden und Verwandten, zwei Ehrungen vorzunehmen.

Robin Stuwe erhielt nach bestandenem Gruppenführerlehrgang Streifen für seinen Einsatzhelm, die ihn als Gruppenführer kenntlich machen.

Jörg Borsberg wurde, nach bestandenem Gruppenführerlehrgang für Berufsfeuerwehrleute, zum Hauptbrandmeister in der Freiwilligen Feuerwehr befördert.

Den Abend ließen die versammelten Kameraden, zusammen mit der Ehrenabteilung und der Familie, gemütlich bei bestem Spätsommerwetter ausklingen.

#Unwetter

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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 21/03/2019 - 01:08 Uhr

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