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Jeder hofft es nie einsetzten zu müssen - doch wenn es zum Ernstfall kommt, ist die sofortige Anwendung von Erster Hilfe entscheidend!

Fester Bestandteil des jährlichen Dienstplans der Löschgruppe Becke ist das Thema Erste Hilfe und Reanimation, um immer auf dem aktuellen Sachstand zu bleiben und Routine in die Handlungsabläufe zu bringen.

Eine Besonderheit im Rahmen der Schulungen am Standort Becke, ist die hohe Anzahl ausgebildeter (Notfall)medizinischer Fachkräfte. Zehn Kameraden verfügen über eine Ausbildung im Bereich der Medizin, bzw. Notfallmedizin (Rettungssanitäter, Krankenpfleger, etc.). Damit hier im Ernstfall sofort die Notfallbehandlung gestartet werden kann, beschaffte der Förderverein der Löschgruppe im Jahr 2013 (Bericht Notfallrucksack), einen sogenannten Notfallrucksack, welcher auch auf Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeugen zu finden ist. Seine Ausstattung beinhaltet neben dem obligatorischen Verbandskasten, der von jedem benutzt werden kann, auch weitergehende medizinische Ausstattung, die nur von Fachkräften benutzt werden darf.

Durchgeführt wurde die gestrige Schlung, von Krankenpfleger und Hauptfeuerwehrmann Sajoscha Bornfelder (Sonderausbildung Notfallmedizin) und Leitstellenbdisponent und Hauptbrandmeister Tim Hens (Rettungsassistent). Zu Beginn des Dienstes gab es in diesem Jahr eine Neuerung. Sajoscha Bornfelder brachte einige statistische Zahlen mit, die die anwesenden Kameraden mehr als verblüfften. 4.800 Menschen könnten jedes Jahr gerettet werden, wenn bereits vor Eintreffen des Rettungsdienstes, mit einer Reanimation begonnen würde.

Nach dieser kurzen theoretischen Einheit ging es für die 19 anwesenden Kameraden in die Praxis. Tim Hens ging ausführlich auf die Ausstattung des Rettungsrucksacks ein und erklärte den kompletten Inhalt, von Venenverweilkanülen bis zur Blutdruckmanschette. Dinge die ein normaler freiwilliger Feuerwehrmann nicht anwenden darf. Dennoch gilt es zu wissen, wie diese Gerätschaften aussehen und heißen, um sie im Ernstfall für die medizinische Fachkraft vorbereiten zu können.

Zum Abschluss wurde es dann ernst für die Kameraden. In zweier Teams wurden sie in ein Rollenspiel geschickt, in dem eine fiktive Situation mit einer verletzten Person nachgestellt wurde. Diese verletzte Person war eine voll elektronische Übungspuppe der Feuer- und Rettungswache, mit der sowohl Atmung als auch der Herzschlag nachgestellt werden können als auch ein simulierter Atem- oder Herzstillstand. Die Ersthelfer mussten auf Grund der vorgefundenen Lage entscheiden, welche Sofortmaßnahmen sie ergreifen und weitergehend verifizieren, ob bereits der Rettungsdienst angefordert und korrekt informiert wurde. Jedes Team kam so einmal ins Schwitzen, da bei fast jedem Fall eine Reanimation in der Taktung 30 zu 2 gestartet werden musste. Dies bedeutet, dass 30 Mal eine Herzdruckmassage erfolgt und danach zwei Mal mit einem Beatmungsbeutel beatmet werden muss.

Der gestrige Termin hat erneut aufgezeigt welche Bedeutung der Ersten Hilfe, bei der Feuerwehr als auch allgemein, zukommt und warum es von großer Bedeutung ist, die Kenntnisse auffrischen zu lassen.

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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 24/03/2019 - 08:59 Uhr

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