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  • Auf dem Schilk 10-12, 58675 Hemer

Heimrauchmelder alarmierten am Dienstagmorgen die Bewohner eines Hochhauses in der Iserlohner Straße.

Aus bisher ungeklärten Gründen kam es zu einem Brandausbruch in einer Wohnung im vierten Obergeschoss. Mehrere Anrufe erreichten die Nachrichtenzentrale der Feuer- und Rettungswache in Westig und machten den Ernst der Lage klar. Umgehend rückten mehrere Fahrzeuge der hauptamtlichen Kameraden zur nahegelegen Einsatzstelle aus. Gleichzeitig wurden die Löschgruppen Hemer, Sundwig, Westig und Becke alarmiert.

Die freiwilligen Kräfte aus der Becke rückten kurz nach dem Alarm, mit einer Staffel (sechs Einsatzkräfte) und fünf Atemschutzgeräteträgern, in Richtung Innenstadt aus. An der Einsatzstelle eilte ein Atemschutztrupp, der sich bereits während der Anfahrt einsatzbereit gemacht hatte, sofort zum Hauseingang und begann, unter schwerem Atemschutz, das Gebäude zu evakuieren. Im Laufe dieser Evakuierung rettete der Angriffstrupp drei Personen mit Fluchthauben aus dem bereits verrauchten Treppenraum. Ein weiterer Angriffstrupp der Löschgruppe ging als Sicherheitstrupp in Bereitstellung, um im Notfall die eigenen Kräfte zu unterstützen oder zu retten.

Kurz nach dem ersten Löschgruppenfahrzeug traf auch der Einsatzleitwagen mit drei weiteren Kräften ein. Der Fahrzeugführer leitete in Folge den Abschnitt für die Betreuung der evakuierten Personen, für welche ein Bus der MVG an die Einsatzstelle geschickt wurde. Des Weiteren übernahm ein Kamerad, zusammen mit einem Kameraden der Löschgruppe Hemer, den Einsatzleitwagen der Löschgruppe Hemer. Dieser diente während des gesamten Einsatzes als Schnittstelle zwischen Einsatzleiter und Nachrichtenzentrale der Feuerwache. Außerdem wurde durch jeweils eine Kraft der Löschgruppen Becke und Sundwig in unserem Einsatzleitwagen die zentrale Atemschutzüberwachung übernommen. Diese koordiniert und kontrolliert alle zehn Minuten eingesetzte Trupps, die sich im Atemschutzeinsatz befinden.

Nachdem alle Wohnungen geräumt waren begannen die Löscharbeiten, welche knapp 30 Minuten dauerten. Durch diese Maßnahme wurde sichergestellt, dass zuerst alle Bewohner gerettet werden konnten, da es mit Beginn der Brandbekämpfung kurzfristig zu einer stärkeren Entwicklung und Ausbreitung von Rauchgasen kam.

Der Einsatz war nach etwas weniger als drei Stunden beendet. Im Einsatz waren insgesamt 25 Kräfte, von denen die Löschgruppe Becke 9 stellte.

#Unwetter

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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 19/10/2018 - 17:15 Uhr

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